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Die Kirche St. Marien geht bis in das Jahr 1230 zurück. Es wurde das breite Turmhaus sowie eine gotische, sich über damals vier Kreuzgerippengewölbe sich erstreckende, Hallenkirche gebaut.

An der Ostseite wurde die Halle für den erhöhten Chor einschiffig. Der Chor wurde 1451 abgerissen, angebnlich soll er durch ein Erdbeben im Jahr 1409 beschädigt worden sein. Auf Wunsch der residierenden Havelberger Bischöfe wurde der Chor dann ebenfalls dreischiffig angelegt.

1484 wurde die Marienkapelle angebaut, 1498 die Südkapelle. Aufgrund eines Brandes 1495 wurde 1512 der Turm und das Kirchendach wieder hergestellt.

In der Marienkapelle wurden die sg. Horen, die Stundengebete gehalten. Die Kapelle wurde wahrsxcheinlich als Sühne für den Aufstand der Wittstocker gegen den Bischof Wedego gebaut.

Die Südkapelle wurde als Kapelle für den Bischof Otto von Königsmark errichtet, im Erdgeschoss befindet sich die Sakristei.

Am Pfingstmontag des Jahres 1550 wurde die letzte katholische Messe gehalten.

1636 brachte man getötete schwedische Soldaten aus der Schlacht am Scharfenberg hierher. Diese Schlacht war mitentscheidend für die Reformation im norddeutschen Raum. 1698 brannte der Turm erneut und erhielt 1704 seine jetzige Form.

   
Am Kirchplatz befinden sich noch weitere sehenswerte alte Fachwerkhäuser. Das rechte und das untere Bild zeigen ein Haus gegenüber der Marienkapelle.

 

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