Das Gebäude wurde 1906 fertig gestellt, die Fassade ist 210 Meter lang. Mit seinen 21 Gerichtssälen ist es das größte Gerichtsgebäude Europas, insbesondere die Eingangshalle zeigt eine wilhelminischen Bedeutung der Architektur auf: Einschüchterung!
Die Mittelhalle ist 29 Meter hoch, die einzelnen Gerichtssäle, Strafkammern und Schöffensäle sind über ein kompliziertes Treppen- und Gangsystem miteinander verbunden. Das Gebäude war seinerzeit das erste mit elektrischem Licht ausgestattete Gebäude, es verfügte sogar über eine eigenständige Wasserversorgung mit Wasserturm. Es wurde entlang der Wilsnacker Str. in den 60er Jahren erweitert.

Verurteilt wurde 1906 der Hauptmann von Köpenick, 1940 die Gebrüder Sass, hier wurde auch der Prozess gegen Erich Honnecker geführt. Wegen der schweren Krankheit wurde das Verfahren 1992 eingestellt. Die Gebrüder Sass wurden zu lebenslanger Haft verurteilt, allerdings reichte das Urteil den führenden Nationalsozialisten nicht, so wurden sie ins KZ Sachsenhausen überstellt und dort hingerichtet.

weitere Innenansichten

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die Eingangshalle eine Wendeltreppe ein Verhandlungssaal in der Eingangshalle in der Eingangshalle figürliche Darstellunge in der Innenhalle
eine weitere Statue in der Innenhalle Detail einer Statue die Eingangshalle Treppenhaus Hinweisschild zu den Sälen 601-607 ein langer Flur

Lageplan

Wohnort der Gebrüder Sass

historisches Mietshaus

Krankenhaus Moabit

Kriminal- gericht

Statue von Albert Wolff

Notfriedhof

JVA Moabit

ein Tatort der Gebrüder Sass

Pathologie

das Ulanen-Denkmal

ehem. Frauengefäng- nis

ehem. Zellengefäng- nis

ehem. Gefängnisfried- hof

weiterer Tatort der Gebrüder Sass

Ulap-Gelände

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