Die älteren Leser kennen den 17. Juni sicherlich als Feiertag in der alten Bundesrepublik, der 1990 dann vom 3. Oktober abgelöst wurde. Am 17. Juni sollte man den Volksaufstand 1953 in der DDR gedenken.

Geschichte des Gebäudes

Das Gebäude, das heutige Bundesfinanzministerium, hat eine bewegte Geschichte: gebaut wurde es 1935, aufgrund der sehr dicken Decken wurde es im zweiten Weltkrieg nicht zerstört. In der unmittelbaren Nachkriegszeit wurde es von der sowjetischen Militäradministration genutzt, 1947 kosntituierte sich hier die zentrale Verwaltung. Beim gebäude handelte es sich damals um das größte Bürogebäude Berlins mit über 2100 Räumen und einer Grundfläche von 56.000 Quadratmetern. Architekt war Ernst Sagebiel.

Am 7. Oktober 1949 wurde hier die DDR gegründet, der deutsche Volksrat erklärte sich zur Volkskammer und proklamierte die Gründung der DDR. Fortan war das Gebäude das so genannte "Haus der Ministerien", bevor nach der Vereinigung das Finanzministerium hier einzog.

 

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Gedenkorten

zur Vorgeschichte des 17. Junis 1953