für die Opfer des faschistischen Marsches auf Rom
 
Der Ende Oktober durchgeführte sg. "Marsch auf Rom " läutete die letzte Phase der Machtübernahme der Faschisten in IUtlaien ein. Es wurd e mit der gewaltsamen Machtergreifung gedroht, Verwaltungsgebäude besetzt. Der König Vittorio Emmanuele III. wollte einen Bürgerkrieg vermeiden und ernannte Mussulini zum Ministerpräsidenten, worauf hin dieser sich in den Zug nach Rom setzte. Vereinzelt kam es aufgrund bewaffneter Kämpfe zu Toten, denen man hier gedenkt.
Der Schrein aus Travertin wurde von Giulio Ulisse Arata (1881-1962) entworfen, der Eingang wird flankiert von zwei Skulpturen von Ercole Drei. Die linke Statue symbolisiert Stärke, die rechte Ruhm und Ehre. Diese Staute stellet einen Engel dar, der die Hand zum faschistischen Gruß erhebt und in der anderen Hand eein Rutenbündel hält, das Symbol der Faschisten.
Vereinzelt sind auch Todesdatun aus deutlich späteren Jahren zu lesen, es handelt sich um später verstorbene Teilnehmer des MArsches auf Rom wie zum Beispiel Raffaele Cappelluti. Andere wurden von Widerständlern zuvor umgebracht. Bei den Toten handelt es sich also auch um Tote aus dem Umfeld der faschistischen Machtergreifung.
ein paar Beispiele der verstorbenen Faschisten

Raffaele Prati: Er verstarb 1922 an den Folgen seiner 32 Verwundungen, die ihm Widerständler beigebracht hatten.
Allessandro Baldini: Er war Mitglied der faschistischen Sektion in Imola, beim angeblichen Versuch, in der Silvesternacht 1923 einen Straftäter festzunehmen, wurde er getötet.
Gino Mori: Er nahm am Marsch auf Rom teil, er wurde von Widerständlern umgebracht.
Alberto Nepoti: Er wurde 1922 durch einem Schuss aus einem Fenster eines Bauernhauses umgebracht.