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Diesmal zog es mich nach Neapel, auch um endlich Pompeji und Herkulaneum zu sehen. Einen ersten vermeintlichen Vorgeschmack auf Neapel bekam ich schon bei der Anreise zum Flughafen in Berlin, der geplante Bus zum Flughafen am Samstagmorgen fiel aus, der Nachfolger war vollkommen überfüllt, nur mit allergrößter Mühe konnte ich mit meinem Handgepäck noch einsteigen. Meine zwei Koffer hatte ich abends zuvor beim Vorabend-Check-In abgegeben. An der Haltestelle S-Bahnhof Beusselstraße musste der Bus durchfahren, weil kein Zustieg möglich war...

Meine Erfahrungen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in Neapel waren ungleich besser. Es gab keinerlei Ausfälle, Verspätungen lagen allesamt bei maximal 10 Minuten...

Auch sonst entsprach Neapel keineswegs den negativen Klischees, die der Stadt anhängen, insbesondere hinsichtlich der Kleinkriminalität. Nirgends, auch nicht in abends abseits der Touristenpfade, fühlte ich mich unsicher, obwohl deutlich mit Fotoapparat um den Hals baumelnd und mit großer Fototasche, als Tourist erkennbar.

Der einzige Unsicherheitsfaktor war der Straßenverkehr, an Verkehrsregeln oder gar roten Ampeln hält man sich eher nicht, vor Zebrastreifen wird nicht langsam gefahren, es wird erst abgebremst, wenn man sich als Fußgänger auf der Straße befindet.

Sehr positiv überrascht war ich von der Offenheit und Freundlichkeuit der Neapolitaner. In der Toskana sind die Einheimischen graziler, vornehmer und distanzierter. Hier begegnet man zwar "gröberen" Menschen, die aber sehr viel offenherziger sind. Diese Beobachtung bestätigte auch ein in Neapel geborerner Guide, der ebenfalls lange in Florenz gearbeitet hatte.

die Anreise

es weihnachtet sehr...

Capri