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In den Klosteranlagen finden sich einige Kapellen, die ebenso mit sehr schönen Fresken ausgestattet sind. Hier ist ein Fresko der sg. "Spanischen Kapelle" zu sehen.

Der Raum entstand zwischen 1350 und 1355, gleich danach folgten die Fresken. Ursprünglich diente der Raum als Versammlungsraum der Mönche. Er wurde dann abgetreten für Gottesdienste der spanischen Kolonie in Florenz an Eleonora di Toledo, Ehefrau des Großherzogs Cosimo I.

Das Fresko zeigt den Triumph von S. Tommaso d'Aquino.

Die Erzählung beginnt oben in der nicht vollständig abgebeideten Lünette:

Der Heilige Geist, symbolisiert durch eine weisse Taube, steigt hinab zu den Aposteln und zur Jungfrau Maria, die zusammen beten.

Darunter (im Bild zu sehen) Menschen, die Einlass begehren. Kunsthistoriker streiten sich, ob diese Menschen Juden oder verschiedene Völker symbolisieren sollen.

Im Bild präsentiert Jesus die Lehre:

Der Heilige Doktor sitzt in einem schwarzem Gewand (Umhang der Dominikaner) und hält vor sich das Buch der Weisheit. In der unterrsten Linie sind allegorisch die Heiligen und Freien Wissenschaften dargestellt.

Links stellen die ersten sieben Allegorien die Heiligen Wissenschaften dar, von links nach rechts: Zivilgesetz, Kirchenrecht, Philosophie, Heilige Schrift, Theologie, Betrachtung und Predikation. Es folgen von links ab der Mitte die Freien Künste: Arithmetik, Geometrie, Astronomie, Musik, Dialekik, Rhetorik und Grammatik.

 

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