Zunächst geht der Besucher auf nachgebauten Eisenbahnschwellen durch einen Wald, um das Areal der Gedenkstätte zu erreichen. Ein ca. 8 Meter hoher Granitblock ist umgeben von über 15.000 Granitsteinen, die die Orte symbolisieren, aus denen Menschen hier deportiert und ermordet worden sind. In etwa 1700 von ihnen sind beschriftet, sie tragen polnische Ortsbezeichnungen. Auf der anderen Seite des zentralen Granitblocks ist oben eine Menorah eingraviert.  

das Areal mit den vielen Granitsteinen.

Dieser Gedenkstein erinnert als einziger an eine Person. Er wurde 1978 zum 100. Geburtstag von Janusz Korczak aufgestellt.

Janusz Korczak leitete ein jüdisches Kinderheim in Warschau. Als das Ghetto geräumt wurde im August 1942, wurde er und seine ca. 200 Kinder in das Vernichtungslager Treblinka deportiert. Da er ein bedeutender Pädagoge und Autor war, wurde ihm von den Deutschen das Angebot gemacht, das Kinderheim zuvor zu verlassen. Obwohl Korczak wußte, daß die Deportation seinen Tod bedeutete, ließ er seine Kinder nicht im Stich.

 

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