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in den Uffizien

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Die Uffizien gehören zu den ganz großen Gemäldegalerien der Welt, wichtige und bekannte Kunstwerkekönnen bewundert werden. Ein nicht unwesentlicher Vorteil der Galerie ist, dass sie dem Besucher die Kunstgeschichte chronologisch präsentiert. So findet man auf den Fluren antike Statuen, dann kirchliche Kunst, Malerei der Renaissance und schließlich des Barock. Einzig zeitgenössische und modernere Kunst (Impressionismus, Expressionismus z. B.) fehlen.

Die Bezeichnung leitet sich aus dem italienischen "uffici"(Büros) ab. Ursprünglich befanden sich hier tatsächlich Büros verschiedener Ministrien und Ämter. Der Grosherzog der Toskana, Cosimo I. de Medici, begann 1560 mit derräumölichen Zusammenfassung aller Ministerien und Ämter.

So hatte man südlich des Palazzo Vecchio diverse Gebäude abgerissen, andere widerum erhalten und in die Uffizien integriert. Diese Gebäude fasste manmit einer einheitlichen vorgesetzten Fassade zusammen. Giorgio Vasari zeichnete sich hierfür verantwortlich. Nach Vasaris Tod wurde die Fassade u. a. von Buontalenti vollendet. So entstand die heutige Piazzale degli Uffizi, ein lang gestreckter relativ schmaler Platz, der die Piazza della Signoria mit dem Ufer des Arno verbindet. An seinen langen Seiten ist die einheitliche Fassade besonders gut zu erkennen, in den Nischen befinden sich Skulpturen vieler Persönlichkeiten der Florenzer Geschichte.

Der Nachfolger Cosimos I., Francesco, hatte bereits 1570 im Palazzo Vecchio einen Raum für die Kunstsammlung eingerichtet.  Um weitere Kunstwerke zu präsentieren, errichtete Buontalenti 1580-1584 die Tribuna in den Uffizien, die schon damals öffentlich zugänglich war. Ebenso zeigte man im Bogengang des Obergeschosses der Öffentlichkeit weietre Kunstwerke. Hieraus leitet sich der Begriff "Galerie" ab (von galleria).

1787 starb der letzte Medici, Gian Gastone de Medici. Seine Tochter vermachte alle Kunstwerke der Stadt Florenz mit der Auflage, diese niemals aus der Stadt zu entfernen. Nach ihren Tod 1743 wurde die Sammlung öffentlich zugänglich gemacht.  

Wenn Sie in den Uffizien das Café besuchen, befinden Sie sich auf dem Dach der Loggia dei Lanzi. Dort ist man dem Palazzo Vecchio sehr nah. Leider darf man nicht nah an die Balustrade heran, so dass man nicht auf die Piazza della Signoria hinunter schauen kann.

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 Hier ist das Museumscafé zu sehen, das Bild wurde vom Turm des Palazzo Vecchio aufgenommen. Darunter die Loggia dei Lanzi.  

Bild 1: so leer ist es selten in den Uffizien

Bild 2: auch ein Blick nach oben lohnt sich, die Flure sind eine der wenigen noch gut erhaltenen Innenräume.

Bild 3: die Marienkrönung von Lorenzo Monaco. Die Tafel wurde geschaffen für den Hochaltar der Kirche Santa Maria degli Angeli in Florenz, fertig gestellt wurde die Malerei im Februar 1414.

Bild 4: Sandro Botticellis erstes Werk, die Tapferkeit, gemalt um 1470. Gemalt wurde das Bild für das Tribunal

Bilder 5 und 6: berühmte Gemälde werden häufig fotografiert, nicht nur von mir...

Bild 7: die Geburt der Venus von Sandro Bottocelli, ca. 1485 gemalt. Es befand sich 1550 in der Medici-Villa in Castello.

Bild 8: Portrait eines Mannes, der eine Medaille hält von Botticelli (1475). Der junge Mann, dessen Identität unbekannt ist, trägt eine Medaille mit dem Bildnis Cosimos dem Älteren de Medici (1389 bis 1464).

Bild 9: der Frühlimg von Botticelli (1482/1487)

Bild 10: Blick in einen der sehr modernen Räumlichkeiten, die den Gemälden sehr viel Raum geben, um somit zur Geltung zu kommen. Seit 2015 werden die Uffizien schrittweise umgestaltet.