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die Bibliothek Laurenziana

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Der Kreuzgang

Der Kreuzgang besteht aus doppelgeschossig Loggien mit ionischen Säulen. Unten befindet sich Arkaden, oben Architrave.

Die Bibliothek

Der Medici-Papst Clemens VII beauftragte 1523 keinen geringeren als Michelangelo mit dem Bau der Bibliothek. Zehn Jahre leitete er den Bau. Nachdem Michelangelo nach Rom umzog, wurde der Bau von Giorgio Vasari und Bartolomeo Ammannati.

Die Bibliothek wurde 1568 fertiggestellt.

Die Vorhalle ist aus so genannter "gehauener Architektur" gefertigt, wie es für einen in erster Linie als Bildhauer wie Michelangelo üblich ist. Es dominiert ein Pietra-serena Grauton. Michelangelo hat sich zuvor intensiv mit dem Raum beschäftigt und verleiht ihm durch seine Linienführung viele Spannungselemente durch die Anordnung von Gesimsen, Säulen und anderen plastischen Elementen.

Die äußerst gelungene Treppe wurde 1559 nach einem Modell von Michelangelo von Ammannati fertiggestellt. Sie führt in den Bibliothekssaal.

Der Saal ist noch sehr origiginalgetreu bis in die Details erhalten, ganz so, wie Michelangelo es vorsah. Die Fenster, Lesepulte, Bänke, all dies ist auf Michelangelos Entwürfen zurückzuführen. Der Fußboden aus rotem und gelben Terrakotta stammt von Niccolò Tribolo, einem Schülers Michelangelos.

Lediglich die im 19. Jahrhundert hinzugefügte Rotunde ist nicht auf die Originalentwürfe zurückzuführen.

Die Bibiothek beherbergt den frühen Bücherschatz der Medici, beraten wurden sie von verschiedenen Humanisten, u. a. von Vespasiano di Bisticci. Zu finden sind beispielsweise die Dichtungen von Horaz mit Anmerkungen Petrarcas, Dantes Göttliche Komödie mit Anmerkungen von Villani, die Logok von Aristoteles und viele weitere wertvolle Handschriften, die für unsere Geschichte von immanenter Bedeutung sind.

 

Bilder 1 und 2: im Lesesaal

Bilder 3: auch die Fenster stammen von Michelangelo, in der Mitte das Wappen der Medici

Bilder 4 und 5: die Rotunde, die an das Pantheon in Rom angelehnt ist, wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts hinzugefügt, um die Buchsammlung von Angelo Maria d'Elci unterzubringen. Eingeweiht wurde die Rotunde 1843, betraut mit dem Bau wurde Pasquale Poccianti.