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Fiesole bei Florenz

Nördlich von Florenz auf den Bergen befindet sich der kleine Ort Fiesole, der schon wegen seiner Aussicht auf Florenz einen Besuch lohnt. Aber auch eine archäologische Ausgrabungsstätte und ein kleines Kloster locken die Besucher.

Etrusker gründeten den Ort im 8./7. Jahrhundert vor Christi, zählte zu den bedeutendsten Städten der Etrusker, auch wenn die Stadt dem 12er-Bündnis nicht beigetreten war.

Im 3. Jahrhundert vor Christi war die Stadt mit Rom verbündet, um sich gegen einfallende Gallier zur Wehr zu setzen. 90 Vor Christi schloß sich die Stadt dem Italiker-Aufstand an, wurde dafür von Rom bestraft. Sulla hatte später die Stadt zur Kolonialstadt degradiert.

Von der römischen Zeit ist ein Amphitheater erhalten, das besichtigt werden kann.

492 wurde Fiesole Bischofssitz. 823 wurde die Macht der Bischöfe vom Kaiser Lothar gestärkt, in dem er ihnen auch die weltliche herrschaft anvertraute. Im 12. Jahrhundert erweiterte sich die Machtausdehnung abermals, auch geographisch auf die unmittelbare Umgebung. Die weitere Umgebung unterstand allerdings weiterhin dem Marktgraf. 1125 wurde die Stadt von florentinischen Truppen zerstört. Nur der Dom und der Bischofssitz blieben erhalten. Fiesole verlor seine wirtschaftliche und politische Bedeutung endgültig.


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Bilder 1 bis 2: auf dem Weg zum Kloster

Bilder 3 bis 10: das Kloster San Francesco. Im 14. Jahrhundert dienten die Gebäude als Romite fiorentine, einer Frauengemeinschaft unter der Regel der Augustiner. Ab 1399 ist es ein Franziskanerkloster. Das Konventsgebäude und die Kirche wurden 1905-1907 erneuert.